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Bekanntheitsgrad – Welche Maßnahmen KMU bekannter machen

Bekanntheitsgrad – Welche Maßnahmen KMU bekannter machen

Der Bekanntheitsgrad eines Unternehmens sagt aus, wie viele Personen das Unternehmen, das Produkt oder die Marke kennen. In diesem Zusammenhang hat die Bekanntheit maßgeblichen Einfluss auf die Auftragslage und auch auf den Umsatz des Betriebs. Und ohne Umsatz bleibt schlussendlich der gewünschte Erfolg aus.

Wenn es darum geht, den Bekanntheitsgrad zu steigern, stehen klein- und mittelständische Unternehmen vor einer besonderen Herausforderung: Es gibt eine Vielzahl an solchen Unternehmen. Deswegen gilt es die passende Strategie zu finden, um trotzdem aus der Masse hervorzustechen und potenzielle Kunden auf sich aufmerksam zu machen.

 

Sich als Betrieb in der Öffentlichkeit blicken lassen

Eine effektive Maßnahme, um die Bekanntheit des Unternehmens zu steigern, besteht darin, sich außerhalb des Firmengeländes in der Öffentlichkeit zu präsentieren und aktiv auf die Zielgruppe zuzugehen. Auftritte auf Fachmessen sind für Unternehmen eine gute Gelegenheit, mit Geschäftspartner und Kunden in direkten Kontakt zu treten. Dadurch kann ein umgehendes Feedback zu Produkten oder Dienstleistungen abgerufen werden. Für einen erfolgreichen Messeauftritt müssen mehrere Faktoren passen.

 

Den Stand ansprechend gestalten

Das Aushängeschild eines Unternehmens auf einer Fachmesse ist der Messestand. Wichtige Aspekte dabei sind die Größe des Standes, die Aufteilung des verfügbaren Raums, die Standeinrichtung, die Beleuchtung und der Standort. Nicht alles lässt sich beeinflussen. Dennoch sollte das Unternehmen immer versuchen, den Messestand so ansprechend wie möglich zu gestalten.

Die Gestaltung sollte sich an den Interessen der Kunden orientieren. Da sie oft sehr unterschiedliche oder gar gegensätzliche Ansprüche haben, sollte man im Vorfeld eine bestimmte Zielgruppe festlegen, auf die man die Standgestaltung ausrichtet.

Gleichzeitig soll der Stand natürlich das Unternehmen und seine Botschaften repräsentieren. Generell muss das Ziel lauten, sich mit dem Stand von der Masse abzuheben und für Aufmerksamkeit zu sorgen, ohne zu aufdringlich zu wirken.

 

Neuigkeiten bieten, Botschaften wirkungsvoll inszenieren

Messen werden gerne auch als „Marktplätze der Neuigkeiten“ bezeichnet. Besucher kommen vor allem auch deswegen an den Messestand, um zu erfahren, was das Unternehmen Neues zu bieten hat beziehungsweise inwiefern es sich von ähnlichen Betrieben unterscheidet.

Besonders erfolgreich läuft es, wenn die Neuigkeiten für die Standbesucher relevant sind. Unternehmen sollten nicht davon ausgehen, dass Neuigkeiten, die schon seit Monaten auf der Homepage stehen, allen bekannt sind. Am besten ist es, sich auf eine Neuigkeit zu konzentrieren und diese dann ordentlich zu präsentieren.

Mögliche Neuigkeiten:

  • Neue Produkte, Dienstleistungen und Serviceideen
  • Ein neu eingestellter Spezialist im Team, der als Experte in bestimmten Themengebieten beraten kann
  • Renovierungen, An- oder Umbauten auf dem Firmengelände

Um bei Interessenten, Kunden und Geschäftspartnern einen guten Eindruck zu hinterlassen, ist natürlich auch entscheidend, wie das Unternehmen und seine Botschaft inszeniert werden. Auf nahezu jeder Fachmesse werden dafür Gewinnspiele, Sponsorings, Promotions und viele Kommunikationsmöglichkeiten genutzt.

Fakt ist: Je emotionaler die Unternehmensbotschaft inszeniert wird, desto erfolgreicher wird die Messe für das Unternehmen. Am besten ist es, die geplanten Maßnahmen im Vorfeld mit dem Messeveranstalter abzuklären, damit es nicht zu Schwierigkeiten kommt.

 

Die Standbesucher optimal betreuen

Um die Standbesucher optimal zu versorgen, gilt es, die Aufgaben im Team sinnvoll zu verteilen. Einer sollte allein dafür zuständig sein, alle interessiert wirkenden Messebesucher, die sich den Stand anschauen, aktiv anzusprechen. Somit können sich die anderen Teammitglieder ganz auf ihre Gesprächspartner konzentrieren und diese kompetent beraten. Gerade zu Stoßzeiten ist das sehr wichtig. Das wirkt professionell und stellt Kunden wie auch Geschäftspartner zufrieden.

Doch erfolgreiche Gespräche am Messestand sind noch lange keine Garantie für gute Geschäfte oder einen gesteigerten Kundenzulauf. Auf eine gute Nachbereitung kommt es an. Dafür ist es wichtig, zu notieren, wie man mit dem jeweiligen Gesprächspartner verblieben ist, ob man sich etwa in einem bestimmten Zeitraum telefonisch meldet oder per E-Mail den Kontakt hält und was im Gespräch vereinbart wurde.

Eine lieblose Standardmail nach der Messe macht sämtliche gute Arbeit zunichte. Je professioneller und persönlicher die Maßnahmen der Nachbereitung angegangen werden, desto eher bleibt das Unternehmen dem neuen Kontakt positiv in Erinnerung.     

                 

In guter Erinnerung bleiben

Ob auf Fachmessen, Events oder im alltäglichen Geschäft: Werbegeschenke sind für ein Unternehmen ein unerlässliches und dabei recht einfaches und zugleich effektives Mittel, um sich bekannter zu machen. Doch das bringt zugleich eine Herausforderung mit sich, denn: Werbegeschenke gibt es wie Sand am Meer. Aus diesem Grund ist es ratsam, nicht einfach irgendwelche Werbegeschenke mit dem Firmenlogo bedrucken zu lassen, sondern solche, die auf das Unternehmen abgestimmt sind.

Diese Give-aways sollten daher nach Möglichkeit einen Bezug zum Unternehmen oder zu dessen Werbebotschaft haben. Oft handelt es sich bei den Werbegeschenken um Dinge, die im Alltag immer wieder genutzt werden, wie etwa Kugelschreiber, Thermobecher, Tragetaschen und USB-Sticks. Dadurch wird der potenzielle Kunde täglich aufs Neue an das Unternehmen erinnert, sodass die Bekanntheit steigt.

Damit der potenzielle Kunde positiv an den Kontakt mit dem Unternehmen zurückdenkt, sollten die Give-aways möglichst zu einem entsprechend günstigen Zeitpunkt wie nach einem erfolgreichen Beratungsgespräch verteilt werden.

 

Regionale Werbung einsetzen

Stark regional aktive Betriebe profitieren nur bedingt von einem umfassenden Internetauftritt – klassische, analoge Werbemittel sind in diesem Fall oft die bessere Wahl.

Für klein- und mittelständische Unternehmen ist es vor allem wichtig, sich in der Region, in der sie angesiedelt sind, bekannter zu machen und für mehr Kundenzulauf zu sorgen. Die Region umfasst den Standort sowie einen individuell festgelegten Umkreis, der tragbar ist.

Dabei ist immer zu bedenken, wie groß die Reichweite der Konkurrenz in der Region ist. Um das eigene Unternehmen in der Region bekannter zu machen, gibt es verschiedene Maßnahmen.

 

Printwerbung schalten

Print hat gegenüber den digitalen Branchen in den letzten Jahren deutlich an Marktanteilen einbüßen müssen. Trotzdem können Unternehmen mit gut geplanter Printwerbung nach wie vor eine rentable Kampagne zur Steigerung des Bekanntheitsgrades betreiben.

Die klassische Methode besteht darin, das Unternehmen in Form einer Anzeige zu bewerben. Diese Anzeigen werden in den regionalen Zeitungen sowie in Fachzeitschriften, die sich mit den Themen der Unternehmensbranche befassen, geschaltet.

Eine Maßnahme ist in diesem Zusammenhang die unadressiert Verteilung von Flyern und Prospekten an eine vorher festgelegte Zielgruppe. Mit einem geeigneten Dienstleister kann das Unternehmen Adressen nutzen, die mit einer bestimmten Zielgruppe in Verbindung gebracht werden.

Wenn die Werbung tatsächlich zu den Empfängern passt, ist das eine sehr erfolgreiche Methode, um das Unternehmen bekannter zu machen. Sie hat zudem den Vorteil, dass das Unternehmen die Vertreter der Zielgruppe nicht eigenständig ermitteln muss. Gerade für klein- und mittelständische Unternehmen bedeutet das eine enorme Kostenersparnis.

Ein weiteres, beliebtes Mittel ist das Sponsoring, mit denen das Unternehmen Vereine, Kultur- und Bildungseinrichtungen oder gemeinnützige Hilfswerke fördert. Damit zeigt das Unternehmen seine Verbundenheit zur Region und das Interesse an den Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft.

 

Gezielte Pressearbeit betreiben

Die kostengünstigere Alternative zur Werbung ist die Pressearbeit. Sie dient ebenfalls dazu, die Bekanntheit eines Unternehmens zu steigern, nutzt dafür aber andere Methoden: Das Unternehmen stellt den Journalisten gezielt Informationen zur Verfügung, damit diese in einem redaktionellen Teil des jeweiligen Mediums darüber berichten, wie etwa eine Zeitung oder eine Fachzeitschrift.

Damit der Journalist auch dazu animiert wird, über das Unternehmen zu schreiben, sollte man gute Argumente sowie überzeugende und interessante Inhalte für den Leser liefern.

 

 Presssearbeit und Öffentlichkeitsarbeit werden oft verwechselt.

 

Ein typisches Element der Pressearbeit ist die Pressemitteilung. Sie informiert über Neuigkeiten des Unternehmens sowie über Fakten und Alleinstellungsmerkmale der Produkte und Dienstleistungen. Der Vorteil von PR-Inhalten ist, dass solche redaktionellen Beiträge viel glaubwürdiger eingestuft werden als klassische Werbeanzeigen.

Für lokales Marketing, welches das Unternehmen unmittelbar vor Ort und/oder einem überschaubaren Umkreis publik machen möchte, sind die örtlichen PR-Agenturen eine gute Wahl: Sie verfügen über ein umfassendes Netzwerk auf lokaler Ebene, kennen möglicherweise die relevanten Redakteure persönlich und können somit dabei helfen, dass der gewünschte Artikel in der lokalen Presse veröffentlicht wird.

 

Google AdWords

Das Werbeprogramm von Google ermöglicht es Unternehmen, Kampagnen zu beliebigen Suchbegriffen zu schalten. Gezahlt wird pro Klick auf diese Werbeanzeige, wobei man jederzeit einen Maximalbetrag festlegen kann.

Solche Kampagnen haben den Vorteil, dass die Werbung sehr gezielt geschaltet wird: Sie kann regional gesteuert werden und erscheint nur, wenn der potenzielle Kunde im Internet die Stichwörter eingibt, die das Unternehmen festgelegt hat. So ist die Werbung nur dann zu sehen, wenn sie für den Suchenden offenkundig relevant ist.

 

Bilder

Bild 1: Fotolia.com © industrieblick #104168473

Bild 2: Fotolia.com © pattilabelle #223464521

Bild 3: Fotolia.com © Antonioguillem #200003946

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