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Jessika Fichtel

Sharing Economy: 10 Dinge, die Sie als Unternehmer ausleihen können

Sharing Economy: 10 Dinge, die Sie als Unternehmer ausleihen können

Das Ausleihen von Gegenständen ist ein uraltes Prinzip, das über Kulturen hinweg funktioniert und allen Beteiligten Vorteile bietet: Während der, der etwas ausleiht, Geld und andere Ressourcen spart, erhält der Ausleihende eine Entschädigung in Form von Gegenleistungen, Naturalien oder anderen Zahlungsmitteln. Kein Wunder also, dass dieses „Geben und Nehmen“ über Jahrtausende erfolgreich war und auch heute noch hoch im Kurs steht. Unter dem Begriff „Sharing Economy“ hat der Verleih eine neue Stufe der Professionalität erreicht. Vor allem unter dem Gesichtspunkt der Nachhaltigkeit, aber auch im Hinblick auf die Sparmöglichkeiten, sind immer mehr Menschen davon überzeugt: Leihen ist das neue Kaufen. Auch in immer mehr Unternehmen findet ein Umdenken statt.

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Jessika Fichtel

Pressearbeit für Vereine: Wie Sie es in Zeitung, Radio und andere Medien schaffen

Pressearbeit für Vereine: Wie Sie es in Zeitung, Radio und andere Medien schaffen

Menschen, die sich in Vereinen engagieren, leisten Großartiges. Oftmals finden ihre Aktivitäten jedoch im Verborgenen statt, sodass die breite Masse nichts davon mitbekommt. Damit sich das in Zukunft ändert, haben wir Ihnen in einem unserer letzten Blogbeiträge bereits mehrere Möglichkeiten vorgestellt, mehr Sichtbarkeit für Ihren Verein zu schaffen. Eine davon – die Pressearbeit für Vereine – möchten wir gern in diesem Beitrag noch etwas genauer beleuchten.

Was ist Pressearbeit für Vereine?

Pressearbeit ist eine kostenfreie Möglichkeit, auf Ihren Verein und dessen Tätigkeiten aufmerksam zu machen. Allein schon deswegen lohnt es sich, sich einmal genauer mit der Thematik auseinanderzusetzen.

Auch wenn „Presse“ ein anderer Begriff für gedruckte Medien wie Zeitungen, Zeitschriften und Magazine ist, umfasst Pressearbeit auch alle anderen Kanäle wie Fernsehen, Radio sowie digitale Formate wie Onlinemagazine und Blogs.

In der Regel handelt es sich hierbei um lokale und regionale Medien, beispielsweise die Wochenzeitung und den ansässigen Radiosender. Vereine, die richtig gute Pressearbeit leisten, können es unter anderem aber auch in überregionale (Qualitäts-) Medien, zum Beispiel Fachzeitschriften, schaffen.

Kurzum: Pressearbeit umfasst alle Tätigkeiten, die dafür sorgen, dass Ihr Verein in unterschiedlichen Medien erwähnt wird. Hierfür fließt in der Regel kein Geld (was Pressearbeit im Übrigen unter anderem von Marketing unterscheidet).

Warum ist Pressearbeit so wichtig?

Obwohl Pressearbeit grundsätzlich kostenfrei ist, lassen viele Vereine diese wertvollen Potentiale ungenutzt verstreichen. Die meisten geben an, entweder nicht die nötige Zeit oder das nötige Know-how für PR zu besitzen. Bei vielen ist es sicherlich auch eine Kombination aus diesen beiden Faktoren. Ein weiterer Aspekt, der aus Sicht vieler Vereine gegen die Pressearbeit spricht, ist die Annahme, dass man ja sowieso nichts Wichtiges zu berichten hat.

Fakt ist jedoch: Pressearbeit kann maßgeblich zur Weiterentwicklung und zum Wachstum Ihres Vereins beitragen und darf deswegen keinesfalls ignoriert werden. Die Gründe, die für ein entsprechendes Engagement sprechen, sind selbstredend:

Pressearbeit für Vereine…

  • schafft Sichtbarkeit für Ihr Tun

  • informiert über anstehende Veranstaltungen

  • hebt besondere Aktionen, Tätigkeiten usw. hervor

  • kann ein positives Image hervorbringen

  • hilft dabei, Gerüchte im Keim zu ersticken

  • macht potentielle neue Mitglieder auf Sie aufmerksam

Wie komme ich mit meinem Verein in Zeitung, Radio und Co.?

Journalisten, die für Zeitungen, Radiosender, TV und Onlinemedien arbeiten, sind sogenannte Gatekeeper. Sie bestimmen, welche Inhalte für ihrer Leser, Hörer und Zuschauer relevant sind und welche nicht. Hierbei spielt der sogenannte Nachrichtenwert eine große Rolle: Handelt es sich bei einer Information um eine echte Neuigkeit (und nicht bloß um „verkappte“ Werbung), dann ist sie auch einen Artikel oder Beitrag wert. Ziel Ihres Vereins muss es demnach sein, die Pressearbeit so zu gestalten, dass die Gatekeeper Sie „hereintreten lassen“.

Mit diesen Tipps steigen Ihre Chancen auf eine Erwähnung in den Medien:

#1 Bestimmen Sie einen Verantwortlichen

Mit der Pressearbeit ist es wie mit so vielen anderen Aufgaben im Vereinswesen: Wenn es keinen eindeutigen Verantwortlichen gibt, fällt das Thema schnell unter den Tisch und gerät in Vergessenheit.

Um dies zu vermeiden, sollten Sie von Anfang an eine Person bestimmen, die die verschiedenen Tätigkeiten im Zuge der Pressearbeit übernimmt und beispielsweise:

  • Pressemitteilungen schreibt

  • Kontakte zu Journalisten pflegt

  • Mail-Verteiler anlegt

  • geeignete Themen ausarbeitet

  • Hintergrundinformationen recherchiert

  • Gesprächstermine wahrnimmt

  • usw.

Natürlich kann es sich bei dieser Person um nahezu jedes Vereinsmitglied mit einer gewissen Affinität für die entsprechenden Aufgaben handeln. In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder, dass vor allem der Schriftführer ein geeigneter Verantwortlicher für die Pressearbeit ist.

Lese-Tipp: Vorstandsmitglieder im Detail: Der Schriftführer

#2 Kennen Sie die Medien, ihre Nutzer und Bedürfnisse

Nicht jede Zeitung, jeder Radiosender und jedes Onlineportal wird von den gleichen Menschen konsumiert. Darum hat jedes Medium völlig verschiedene Anforderungen an potentielle Inhalte. Wenn Sie Ihre Chancen auf eine Veröffentlichung steigern wollen, empfiehlt es sich, im Vorfeld genau zu überlegen, welche Medien Sie mit welchen Infos „versorgen“.

Ein differenzierter Blick auf die einzelnen Kanäle bietet eine ausgesprochen gute Grundlage für erfolgreiche Vereins-Pressearbeit.

#3 Liefern Sie Geschichten, nicht bloß Infos

Sehr geehrte Damen und Herren, wir würden uns sehr freuen, wenn Sie über unseren Tag der offenen Tür berichten, der am kommenden Samstag, den 26. Sept…“ Wenn Sie Pressearbeit für Ihren Verein betreiben wollen, dann so bitte nicht!

Das bloße Ankündigen von Veranstaltungen mag für manche sicher einen Artikel im Lokal-Blatt wert sein, doch mehr als eine Randnotiz wird daraus in der Regel nicht. Wenn Sie stattdessen auf der Titelseite landen möchten, dann müssen Sie denn Medien schon etwas mehr „Futter“ mit dem oben bereits erwähnten Neuigkeitswert liefern. Hier finden Sie ein paar Beispiele:

  • „Jugendfeuerwehr wird im Rahmen des Tages der offenen Tür mit neuer Ausrüstung ausgestattet“

  • „Kaninchenschau: Zuchtverein stellt besonders alte, fast vergessene Rasse vor“

  • „Rettung der Mundart: Verein bemüht sich darum, aussterbenden Dialekt am Leben zu erhalten“

  • „‘Nach 12 Jahren ist endlich Schluss‘: XY lässt sich zum letzten Mal als Vereinsvorsitzender wählen“

Gut zu wissen: Während Zeitungen oftmals gewillt sind, auch bloße Veranstaltungsankündigungen abzudrucken, wenn hierfür noch Platz in der kommenden Ausgabe ist, sind Radiosender meist sehr viel anspruchsvoller. Wenn Sie hier mit Ihrem Verein ins Programm aufgenommen werden wollen, muss der Neuigkeitswert wirklich groß sein. Gleiches gilt für überregionale und Fachmedien.

#4 Erstellen Sie hilfreiche Pressemitteilungen

Eines gleich vorweg: Um Ihren Verein in lokalen Medien zu platzieren, müssen Sie keinen PR-Experten in den eigenen Reihen haben. Gerade im eher ländlichen Raum sind viele Zeitungen froh über jeden Inhalt, der ihnen geliefert wird und darum eher mäßig anspruchsvoll.

Um dennoch eine gewisse Professionalität an den Tag zu legen und es vielleicht auch mal in ein überregionales Medium zu schaffen, sollten Sie sich dennoch mit den Grundlagen der Pressemitteilung auseinandersetzen.

Eine Pressemitteilung ist ein Schreiben an verschiedene Medien, das das Thema, das Sie veröffentlichen lassen wollen, zusammenfasst. Es bietet also einen groben Überblick, gleichzeitig aber auch eine Reihe spannender Details, die den Journalisten bestenfalls neugierig machen.

Der klassische Aufbau einer Pressemitteilung sieht folgendermaßen aus:

  • Aussagekräftige Überschrift

  • Ergänzende Unterüberschrift

  • Erster Absatz mit Kernaussage/wichtigsten Informationen

  • Zweiter Absatz mit ergänzenden Aussagen zur Nachricht, die ihren Neuigkeitswert unterstreichen

  • Weitere Absätze mit Ergänzungen, die immer weniger Neuigkeitswert besitzen und zusätzliche, aber eher nebensächliche Infos für das Thema liefern

Wichtig: Eine Pressemitteilung ist streng hierarchisch aufgebaut. Während die wichtigsten Informationen in den ersten zwei Absätzen untergebracht werden, sind alle weiteren Absätze immer weniger relevant. Eine gute Pressemitteilung erkennt man daran, dass man sie „von hinten“ nach und nach kürzen kann, ohne dass sie ihre Aussagekraft und Relevanz verliert.

#5 Geben Sie immer eine Ansprechperson und Kontaktdaten an

Eine gute Pressemitteilung, die das Interesse des Journalisten weckt, ist die eine Sache. Das übergeordnete Ziel der Pressearbeit für Ihren Verein sollte jedoch stets sein, im Anschluss daran auch in Kontakt mit den einzelnen Medienvertretern zu treten. Damit dies problemlos möglich ist, sollten Sie immer eine konkrete Ansprechperson und mehrere Kontaktmöglichkeiten (vorzugsweise Telefon, Mobilfunk und E-Mail) angeben. Dadurch steigern Sie die Chancen auf ein Interview oder einen Vor-Ort-Termin ungemein.

#6 Kontaktieren Sie Blogger

Blogs gehören (noch) nicht zu den klassischen Medien, spielen aber mittlerweile eine immer größere Rolle. Es ist darum keine schlechte Idee, sie ebenfalls in Ihre Pressearbeit einzubeziehen.

Eine kurze Recherche wird Ihnen aufzeigen, welche Blogger relevant für Ihre Themen sind. Grundsätzlich werden zwei Gruppen für Sie von Bedeutung sein:

  • Nischenblogger, die sich mit ähnlichen Themen wie Sie auseinandersetzen

  • lokale und regionale Blogger, die ständig auf der Suche nach Storys aus der Gegend sind

Beachten Sie bei der Kontaktaufnahme, dass Blogger ähnlich wie Journalisten Gatekeeper sind. Sie sind keinesfalls dazu verpflichtet, auf Ihren Themenvorschlag einzugehen – erst recht nicht, wenn sie täglich von ihnen überschüttet werden. Achten Sie darum auch hier auf den Neuigkeitswert und möglichst interessante Informationen. Die Pressemitteilung darf gern auch überraschend oder witzig sein. Ein höflicher und respektvoller Umgangston sollte außerdem eine Selbstverständlichkeit sein.

Ein eigener Blog als Ergänzung zur Pressearbeit

Immer mehr Vereine erkennen: Da, wo Pressearbeit an ihre Grenzen stößt beziehungsweise kein Durchkommen zu Journalisten möglich ist, entfaltet ein eigener Blog sein ganzes Potential.

Lese-Tipp: 7 Themen-Ideen für Ihren Vereinsblog

Vereinsblogs haben den riesigen Vorteil, dass Sie hier Ihre Informationen, Neuigkeiten und sonstigen Inhalte teilen können, ohne zuvor den Gatekeeper passieren zu müssen. Oder mit anderen Worten: Sie allein entscheiden, was in welcher Form der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.

Diese Herangehensweise ist zwar kein Ersatz für klassische Pressearbeit, kann aber durchaus als spannende Ergänzung verstanden werden. Am Ende ist es wie so oft eine Kombination aus allen Möglichkeiten, die den größten Erfolg verspricht.

Foto: www.pixabay.com

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Jessika Fichtel

7 Möglichkeiten, Ihren Verein sichtbarer zu machen

7 Möglichkeiten, Ihren Verein sichtbarer zu machen

So unterschiedlich die Vereinslandschaft in Deutschland auch sein mag, fast alle Vereine eint das gleiche Problem: Die Suche nach dem fehlenden Nachwuchs. Um dieses zu lösen, können Sie viele verschiedene Strategien ausprobieren und anwenden. Eine davon ist die bewusste Steigerung der eigenen Sichtbarkeit, die einem Verein dabei hilft, viel eher von potentiellen neuen Mitgliedern entdeckt zu werden. Auf welchen Wegen es Ihnen gelingt, als Verein sichtbarer zu werden, möchten wir Ihnen gern in diesem Beitrag verraten. Viel Spaß beim Lesen.

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Jessika Fichtel

New Work-Serie Teil 5: Was ist Desksharing?

New Work-Serie Teil 5: Was ist Desksharing?

Die modere Arbeitswelt von morgen geht bewusst abseits der traditionellen Wege und bricht bisher gängigen Muster und Abläufe auf. Den Satz „Aber das haben wir doch schon immer so gemacht“ gibt es im Mindset der New Worker nicht. Ein sehr gutes Beispiel, das dies unterstreicht, ist das Konzept Desksharing, bei dem der klassische Arbeitsplatz, so wie wir ihn alle kennen, abgeschafft wird. Erfahren Sie in diesem Beitrag mehr über das Desksharing, seine Vor- und Nachteile sowie konkrete Praxis-Tipps.

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Jessika Fichtel

Das kleine 1x1 der Fotografie: 7 praktische Tipps für Anfänger und Laien

Das kleine 1x1 der Fotografie: 7 praktische Tipps für Anfänger und Laien

Produkt- und Personenfotos, Fotos für Blogbeiträge und Social Media, Bildmaterial für Chroniken und das Intranet… Bilder begegnen uns sowohl im Vereinswesen als auch im Beruf immer wieder und spielen eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Inhalte zu visualisieren. Damit sie eine möglichst große Aussagekraft besitzen, ist es wichtig, ihnen eine gewisse Qualität zu verleihen. Und diese wiederum kann nur dann entstehen, wenn der oder die Fotografierende zumindest grundlegende Kenntnisse zur Fotografie besitzt. In diesem Beitrag möchten wir Ihnen ein paar Tipps verraten, mit denen Ihre Bilder in Zukunft garantiert (noch) besser werden.

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