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Newsletter Marketing Teil 2: Schritt-für-Schritt-Anleitung, Tipps und Tricks

Newsletter Marketing Teil 2: Schritt-für-Schritt-Anleitung, Tipps und Tricks

Nachdem wir uns im letzten Blogbeitrag mit den Grundlagen des Newsletter-Marketings auseinandergesetzt und beispielsweise die Vor- und Nachteile beleuchtet haben, soll es in Teil 2 der Mini-Serie nun um die konkrete Umsetzung gehen. Im nachfolgenden Beitrag erfahren Sie, wie Sie einen Newsletter erstellen und was Sie tun können, damit dieser von möglichst vielen Menschen gelesen wird.

Newsletter erstellen: So funktioniert‘s

Viele Menschen, die noch nie einen Newsletter erstellt und verschickt haben, vermuten hinter diesem Prozess eine Raketenwissenschaft, an die sie sich nicht herantrauen. Die Wahrheit ist jedoch: Mit der richtigen Technik ist das Erstellen und Verschicken von Newslettern fast schon ein Kinderspiel. Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung erklärt Ihnen, wie es funktioniert.

 

Bevor es losgeht…

… sollten Sie sich überlegen, welches Newsletter-Programm Sie nutzen wollen. Gerade im Bereich der WordPress-Plugins gibt es unzählige Anbieter, die natürlich allesamt von sich behaupten, der beste zu sein.

 

Bei der Auswahl einer Anwendung sollten Sie vor allem Wert auf diese Aspekte legen:

 

  • DSGVO-Konformität

  • intuitive Benutzeroberfläche

  • individuelle Gestaltungs- und Anpassungsmöglichkeiten

 

Schritt #0: Newsletter-Abonnenten sammeln

Es ist sinnvoll, schon vor dem Verschicken der ersten Digitalpost mit der Suche nach Lesern zu beginnen. Beachten Sie beim Anmeldevorgang für Ihren Newsletter, das verschiedene rechtliche Rahmenbedingungen erfüllt werden müssen. Hierbei spielen vor allem der Datenschutz und die Einwilligung der Abonnenten eine große Rolle.

 

Nun dürfte auch klar sein, warum das Plugin, das Sie für Ihren Newsletter aussuchen, unbedingt DSGVO-konform sein muss. Gehen Sie in diesem Punkt keine Kompromisse ein – denn sie könnten teuer für Sie werden.

 

Schritt #1: Den Absender festlegen

Wie für Webseiten gilt auch für Newsletter eine Impressumspflicht in Deutschland. Bevor Sie diesen also verschicken, sollten Sie eindeutig festlegen, wer der Absender sein soll.

 

Wer einen Newsletter aus unternehmerischen Gründen versendet, wird hiermit keine Probleme haben. Sie können einfach die Daten aus dem Impressum – also Name, Firmenname, Adresse und Kontaktinformationen – übernehmen. Privatpersonen, Vereine etc. müssen damit leben, ihre persönlichen Daten zu veröffentlichen. Ein Newsletter ohne eindeutig erkennbaren Absender ist nicht rechtskonform.

 

Schritt #2: Das Thema definieren

Ein Newsletter sollte niemals ohne konkreten Anlassverschickt werden – denn dann besteht die Gefahr, dass er belanglos ist und ungelesen im Papierkorb landet. Ehe Sie sich also um die Gestaltung der konkreten Inhalte kümmern, sollten Sie sich fragen: Worum soll es in meinem Newsletter gehen?

 

Die einfachste, weil allgemeingültige Antwort, lautet wahrscheinlich: Um Neuigkeiten natürlich!

 

In der Tat machen Sie mit diesen selten etwas verkehrt. Kunden, Geschäftspartner und Neugierige interessieren sich immer für aktuelle Informationen, die sie bestenfalls exklusiv über einen Newsletter erhalten. Doch auch andere Themen, beispielsweise Veranstaltungen, (Rabatt-)Aktionen und Lese-Empfehlungen sind Inhalte, die nahezu jeden Newsletter lesenswert machen.

 

Unser Tipp: Legen Sie Wert auf einen ansprechenden und aussagekräftigen Betreff. Bezeichnungen wie „Newsletter 06/20“ sind zwar weit verbreitet, wecken jedoch kaum die Neugierde und den Entschluss, die E-Mail zu öffnen. Doch Vorsicht: Allzu „marktschreierisch“ sollte der Titel des Newsletters auch nicht sein. Halten Sie sich beispielsweise zurück mit VERSALIEN und inflationär verwendeten Satzzeichen!!!!!!!!!!! ;-)

 

Schritt #3: konkrete Inhalte festlegen

Nun geht es ans Eingemachte: Die Inhalte, die die Abonnenten durch Ihren Newsletter erhalten sollen. Auch hier nochmal der Hinweis: Verschicken Sie diesen nur, wenn es auch wirklich etwas gibt, das Sie den Lesern mitteilen wollen! Sobald ein Newsletter beliebig, langweilig und frei von jeder Information wird, schwindet seine Relevanz – und damit auch die Zahl der Menschen, die ihn aktiv und aufmerksam konsumieren.

 

Wenn Sie der Meinung sind, nur selten Inhalte für einen regelmäßigen Newsletter zu haben, dann werden Ihnen diese Tipps helfen:

 

  • Vergrößern Sie die Abstände, in denen Sie den Newsletter verschicken – niemand schreibt Ihnen vor, dass dieser monatlich oder gar wöchentlich erscheinen muss

  • Setzen Sie auf Klasse statt Masse – wenn die Qualität der Inhalte stimmt, muss der Newsletter nicht ewig lang sein

  • Schauen Sie sich an anderen Stellen nach interessanten Inhalten um – lesenswerte Blogbeiträge, Informationen aus der Region, relevante Gesetzesänderungen… auch externe Quellen dürfen gern Input für Ihren Newsletter bieten, solang sie seriös sind

  • Überlegen Sie sich Serien-Inhalte, die auf mehrere Newsletter aufgeteilt werden können – beispielsweise „Unsere Mitarbeiter“ oder „Das Projekt des Monats“

 

Schritt #4: Design festlegen und Inhalte einpflegen

Dass es von Vorteil ist, Newsletter mithilfe von einem speziellen Plugin zu erstellen, wird spätestens dann deutlich, wenn es um die konkrete Gestaltung geht.

 

Die Mehrheit der Programme, die Sie hierbei unterstützen, bieten Ihnen jede Menge Freiheiten und sind gleichzeitig extrem benutzerfreundlich. So können Sie spielend einfach Texte, Bilder, Beiträge und andere Gestaltungselemente einfügen, anordnen und immer wieder per Drag and Drop verschieben.

 

Viele Newsletter-Programme bieten außerdem vorgefertigte Templates, also Designvorlagen, an, in die Sie Ihre Inhalte nur noch „hineinziehen“ müssen. Wer bis hier hin also immer die Ausrede benutzt hat, einen Newsletter zu erstellen sei so schwer und erfordere Programmier-Kenntnisse, kann sich nun sicher sein: Dem ist garantiert nicht so.

 

Tipp: Wenn Sie einmal ein Newsletter-Design gefunden haben, mit dem Sie sich rundum wohlfühlen, sollten Sie dieses beibehalten. Leser mögen Wiederholungen und einen gewissen Wiedererkennungseffekt. Dadurch wissen sie irgendwann, von wem der Newsletter kommt, ohne zwingend den Absender lesen zu müssen.

 

Schritt #5: Call to Action hinzufügen

Im ersten Teil unserer Mini-Serie zum Newsletter Marketing haben wir erklärt, dass ein fehlender Medienbruch bei digitalen Angeboten ein großer Vorteil der digitalen Post ist. Damit dieser seine volle Wirkung entfalten kann, sollten Sie ihn auch aktiv nutzen – beispielsweise indem Sie den regulären Inhalten des Newsletters einen Call to Action hinzufügen.

 

Der „Aufruf zur Handlung“ ist inzwischen ein fester Bestandteil aller Onlinemarketing-Disziplinen und dient der gezielten Interaktion. Wie genau ein Call to Action im Newsletter aussieht beziehungsweise formuliert ist, ist ganz allein Ihnen überlassen. Hier haben wir ein paar Anregungen für Sie zusammengestellt:

 

  • „Klicken Sie hier für unsere Rabatt-Aktion“

  • „Neugierig geworden? Dann klicken Sie hier für noch mehr Informationen“

  • „Einen exklusiven Einblick in XY erhalten Sie, wenn Sie hier klicken“

  • „Noch mehr zum Thema XY haben wir Ihnen in diesem Beitrag zusammengestellt“

  • „Jetzt hier klicken, um sich für XY anzumelden“

 

Wichtig: Übertreiben Sie es nicht mit den Handlungsaufforderungen. Zu viele Calls zu Action lassen einen Newsletter schnell aufdringlich oder gar aggressiv wirken.

 

Schritt #6: Newsletter verschicken

Der letzte Schritt in unserer Anleitung ist zugleich der wichtigste und auch der einfachste. Wenn der Newsletter zu Ihrer Zufriedenheit ist, muss er nur noch verschickt werden – und das passiert schon nach wenigen Mausklicks.

 

Hierbei ist letztlich nur noch zu beachten, an welche Abonnenten-Liste der Newsletter verschickt werden soll (falls Sie mehrere haben) und zu welchem Zeitpunkt dies passieren soll. Alles andere wird Ihr Plugin automatisch erledigen.

 

Wie Sie sehen, ist es kein Hexenwerk, einen Newsletter zu versenden. Wenn Sie dass Projekt auf einer rechtlich soliden Basis aufbauen (wir können in diesem Zusammenhang nicht oft genug auf das Thema DSGVO hinweisen) und ein für Sie passendes Programm gefunden haben, steht dem Versand der ersten Digitalpost nichts mehr im Wege.

 

Bileico wünscht Ihnen viel Spaß dabei.

 

Foto: www.pixabay.com

 

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