Blog

Bileico Blog

- Herzlich Willkommen auf dem Blog von Bileico
- Alles rund um die Themen Unternehmensgründung und Vereinswesen
- Tipps, Tricks und mehr für Firmen und Vereine

Welche Social Media-Kanäle passen zu meinem Unternehmen?

Welche Social Media-Kanäle passen zu meinem Unternehmen?

Soziale Medien sind nur was für große und namhafte Unternehmen? Als KMU muss man keine Zeit in die digitalen Netzwerke investieren? Der Aufwand steht in keinem guten Verhältnis zum Nutzen? Auch wenn sich Social Networks wie Facebook, Twitter, Instagram und Youtube längst in unserem Alltag etabliert haben, stehen viele Unternehmer den Medien nach wie vor skeptisch gegenüber. Das Potential ist riesig – aber verstreicht leider allzu oft ungenutzt. Wenn auch Sie den Schritt in die Welt der sozialen Netzwerke bisher noch nicht gewagt haben, dann liegt das vielleicht an folgendem Problem: Sie wissen nicht, welcher Kanal der richtige ist, um Ihr Unternehmen zu präsentieren. Der nachfolgende Beitrag hilft Ihnen dabei, Licht ins Dunkel des Social Media-Dschungels zu bringen.

Der Beitrag im Überblick

Facebook – Das Einstiegsmedium mit der breiten Zielgruppe

Instagram – Mehr als bloß der schöne Schein

Twitter – Unternehmenskommunikation in 140 Zeichen

Youtube – Der Nachfolger des Fernsehens

 

Facebook – Das Einstiegsmedium mit der breiten Zielgruppe

Auch wenn die Bedeutung von Facebook abnimmt, ist es nach wie vor das soziale Netzwerk mit dem größten Einfluss. Hier tummeln sich die meisten User, die nahezu allen Altersgruppen und sozialen Schichten angehören. Oder mit anderen Worten: Egal, welche Zielgruppe Sie mit Ihrer Dienstleistung oder Ihrem Produkt erreichen wollen – die Chancen, diese auf Facebook zu finden, sind groß.

 

Genau diese Vielfalt sorgt dafür, dass Facebook für jedes Unternehmen – egal wie groß und egal aus welcher Branche – geeignet ist. Handwerker, Finanzdienstleister, Berater, Freelancer – sie alle haben eine eigene Facebook-Fanpage, über die sie ihr Unternehmen darstellen und mit den Usern in Kontakt treten können.

 

Was gilt es im Umgang mit Facebook zu beachten?

  • Die Reichweite auf Facebook wird durch Algorithmen beeinflusst – je mehr Interaktion (= Likes, Kommentare, etc.) Sie erzeugen, desto sichtbarer werden Ihre Postings

  • Stimmen Sie den Zeitpunkt, an dem Ihr Posting veröffentlicht wird, auf das Nutzerverhalten Ihrer Zielgruppe ab.

  • Testen Sie verschiedene Posting-Formate (Bild, Video, Link, etc.) und beobachten Sie, was besonders gut bei den Fans ankommt.

  • Verwenden Sie eine direkte Leser-Ansprache und rufen Sie zur Handlung (also beispielsweise kommentieren) auf.

  • Es kommt nicht auf die Quantität der Fans an, sondern auf deren Qualität. Eine kleine, dafür aber sehr aktive Community ist hilfreicher als eine große, die nie kommentiert und „gefällt mir“ klickt.

 

Instagram – Mehr als bloß der schöne Schein

Die Facebook-Tochter Instagram hatte lange Zeit den fragwürdigen Ruf, nur eine perfekt inszenierte, jedoch nicht der Realität entsprechende Welt abzubilden. Auch die Nutzer galten noch bis vor Kurzem als ziemlich speziell und schwer zugänglich.

 

Das hat sich mittlerweile stark geändert. Instagram ist kein Rand-Medium mehr, sondern wird von vielen verschiedenen Usern genutzt. Auch die Zielgruppe Ü45 entdeckt die Plattform mittlerweile für sich und macht sie dadurch für viele Unternehmen noch interessanter.

 

Einen weiteren Pluspunkt erhält Instagram dafür, dass es die ideale Umgebung für Werbung ist. Anders als bei Facebook oder Youtube wird der Nutzer von nichts abgelenkt, sondern sieht auf dem Smartphone-Display immer nur einen einzigen Beitrag. Oder anders formuliert: Wenn Sie eine Anzeige auf Instagram schalten, können Sie sich ziemlich sicher sein, dass diese auch Beachtung findet.

 

Was gilt es im Umgang mit Instagram zu beachten?

  • Auch wenn sich Instagram in letzter Zeit verändert hat, spiel Ästhetik hier nach wie vor eine wichtige Rolle. Bilder und Videos, die gepostet werden, sollten auf jeden Fall gut aussehen und als „schön“ empfunden werden.

  • Die Interaktionsrate auf Instagram ist sehr viel höher als auf Facebook – lassen Sie sich davon motivieren.

  • Nutzen Sie Hashtags (durch ein „#“ verlinkte Schlagwörter), um Ihre Reichweite zusätzlich zu erhöhen.

  • Legen Sie Wert auf ein harmonisches, „gleichmäßiges“ Profil – das erhöht die Chancen auf neue Follower.

  • Nutzen Sie die Instagram Stories, um einen direkten Draht zu Ihren Followern/potentiellen Käufern aufzubauen.

 

Für welche Unternehmen ist Instagram geeignet?

Instagram wird von vielen KMU noch immer hoffnungslos unterschätzt. Diese Berufe und Geschäftsmodelle können sich auf ein besonders großes Potential freuen:

  • Restaurants, Cafés und Hotels

  • Modegeschäfte

  • Einrichtungsgeschäfte

  • Dekoläden

  • Kosmetik- und Beautygeschäfte

  • Wellness- und Spa-Angebote / Thermen

  • regionale Lebensmittelproduzenten / Hofläden

  • Floristen

  • Schmuckgeschäfte und -Designer

  • Gestalter und Illustratoren

  • Fotografen

  • Startups (allgemein)

  • Buchhandlungen

 

Twitter – Unternehmenskommunikation in 140 Zeichen

Der Microblogging-Dienst Twitter ist inzwischen ein echter Internet-Dino – und hat es trotzdem nie geschafft, das breite Publikum zu begeistern. Als Unternehmen sollten Sie sich dennoch unbedingt einen Account anlegen und munter drauf los zwitschern.

Das soziale Netzwerk überzeugt durch eine hohe Interaktionsrate und schnelle Vernetzungsmöglichkeiten. Außerdem haben Sie gute Chancen, sich auf einem bestimmten Gebiet als Experte zu positionieren. Da Twitter von vielen als News-Feed genutzt wird, ist es sinnvoll, hierüber nicht nur Kurznachrichten (sogenannte Tweets) zu verschicken, sondern auch Links (beispielsweise zu Ihrem Unternehmensblog) zu teilen. Der Nachteil von Twitter ist die unglaubliche Flut von Tweets, in denen man schnell untergeht. Da hilft nur eins: Dagegenhalten und selbst twittern, was das Zeug hält.

 

Was gilt es im Umgang mit Twitter zu beachten?

  • Auf Twitter ist – wie auf Instagram – der Einsatz von Hashtags üblich. Nutzen Sie die Verschlagwortung gezielt, um Ihre Zielgruppe zu erreichen.

  • Links – beispielsweise zum neuen Blogpost – dürfen gern mehrmals (am Tag) geteilt werden.

  • Die hohe Interaktion auf Twitter führt dazu, dass Sie hierüber schnell Feedback erhalten – wenn Sie aktiv danach fragen.

  • 140 Zeichen erscheinen wahnsinnig beschränkt. Mit etwas Übung wird es Ihnen jedoch gelingen, viel Inhalt darin zu verpacken.

 

Youtube – Der Nachfolger des Fernsehens

Youtube ist für die meisten Unternehmen vor allem als Werbeplattform interessant. Zurecht, denn die Video-Seite, die zu Internet-Giganten Google gehört, ist inzwischen DAS Bewegtbild-Medium schlechthin. In gewissen Altersgruppen hat Youtube dem klassischen Fernsehen längst den Rang abgelaufen.

 

Doch nicht nur als Werbemittel, sondern auch als Präsentationsfläche für Ihren Contentt ist Youtube überaus spannend. Egal ob Erklär-Video, Produktvorstellung oder behind the scenes – Wer Videos produziert und den potentiellen Kunden zur Verfügung stellen will, kommt um Youtube einfach nicht herum. Das Medium eignet sich für Firmen aller Branchen und kann durchaus auch von KMU sinnvoll genutzt werden.

 

Was gilt es im Umgang mit Youtube zu beachten?

  • Die Produktion eines guten Videos kostet Zeit und Geld. Dessen müssen Sie sich bewusst sein.

  • Auf Youtube hochgeladene Videos lassen sich gut auf der eigenen Homepage einbetten (dadurch sparen Sie Speicherplatz auf Ihrem Server).

  • Ihr Youtube-Kanal sollte immer einem übergeordneten Ziel folgen. Definieren Sie dieses, ehe Sie die ersten Videos produzieren.

  • Beim Gestalten Ihres Kanals haben Sie mehrere Möglichkeiten, Ihre Corporate Identity (CI) einzubringen. Nutzen Sie diese.

  • Youtube-Nutzer wollen unterhalten, informiert oder unterrichtet werden. Ihre Videos sollten immer eines dieser Anliegen berücksichtigen.

 

Grundsätzlich gilt beim Umgang mit sozialen Medien: Nie einfach drauf los posten, sondern immer erst eine Strategie erarbeiten. Im Artikel Social Media Management mit Bileico + wertvolle Tool-Empfehlungen erklären wir Ihnen, wie Sie diese Herausforderung Schritt für Schritt meistern.

 

Foto: www.pixabay.com 

Bewerte diesen Beitrag:
Ist es sinnvoll, sich als Experte zu positionieren...
Vereinskasse verwalten leicht gemacht – mithilfe d...