Selbstständig als Friseur
Selbstständig als Friseur!

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Selbstständig als Friseur

Das Geschäft mit den Haaren ist wohl ein nie enden wollendes Business, immerhin wird es, solange es Menschen gibt, auch solche mit immer nachwachsenden Haaren geben. Von daher ist eines klar: Friseure werden immer gebraucht. Und anders als bei anderen Unternehmen ist der Friseur etwas, das jeder Mensch auch tatsächlich braucht. Und das regelmäßig. Wo andere Unternehmen auf einen bestimmten oder speziellen Kundenstamm hoffen müssen, können Friseure daran weniger Gedanken verschwenden. Denn die Kundschaft ist da, bezieht sich nicht auf männlich oder weiblich, nicht auf jung oder alt und geht sogar an den Tieren nicht vorüber.

 

Daher kann gesagt werden, dass mit zunehmend wachsender Bevölkerungszahl auch die Zahl der Kunden wächst. Doch ist es tatsächlich so einfach? Nein, denn mit der wachsenden Anzahl an Kunden und somit auch der steigenden Anzahl an Friseurbetrieben, steigen gleichzeitig auch die Anforderungen der Kunden an Friseure. Sich von anderen Friseurbetrieben abzuheben und anders zu sein, wird immer schwieriger. Immer wieder kann beobachtet werden, dass Kunden unzufrieden aus dem Saloon gehen und nie wieder kommen. Gute Friseure sind eben schwer zu finden und diese Aussage wird Ihnen sicherlich bekannt vorkommen.

 

Kunden erwarten heute von Friseuren wahrliche Wunder, eine top Behandlung, zusätzliche Leistungen und das alles für möglichst wenig Geld. Eine Herausforderung für jeden, der sich als Friseur selbstständig machen möchte. Hier hervorzustechen ist eine Angelegenheit für sich, die Konkurrenz ist präsent und das Feilschen um den Marktpreis in vollem Gange.

 

Vom Friseur zum Meister für die eigene Existenz?

Sicherlich müssen Sie kein Meister in Ihrem Fach sein, um einen eignen Friseurladen eröffnen zu können. Eine gelernte Friseurin mit einigen Jahren Berufserfahrung und abgeschlossener Ausbildung müssen Sie allerdings tatsächlich vorweisen können. Ohne die nötigen Fachkenntnisse werden Sie kläglich scheitern, aber das ist in jeder Branche wohl der Fall. Wenn Sie in Ihrem Betrieb auch andere Ausbilden möchten, benötigen Sie die sogenannte Ausübungsberechtigung nach §7 HwO oder eine Ausnahmebewilligung nach §8 HwO.

 

Diese Legitimationen erhalten Sie bei der Handwerkskammer und nur mit einem Meisterbrief. Ob Sie allerdings Lehrlinge einstellen möchten oder nicht, sollten Sie ganz für sich entscheiden. Immerhin tragen Sie damit ein weiteres Stück Verantwortung, sowohl an den Auszubildenden, als auch an Ihrem Ruf und Namen.

 

Vom Konzept zur Umsetzung

Sicherlich werden Sie erst einmal ein gründlich durchdachtes und geplantes Konzept benötigen, um andere Investoren von Ihnen zu überzeugen. Geldgeber lehnen einfallslose und undurchsichtige Konzepte grundsätzlich ab wenn der Markt ansonsten von gleichwertigen Konzepten überschwemmt ist. Sie müssen Sich also besonders darauf konzentrieren, sich von den anderen abzuheben und etwas anzubieten was herkömmliche Friseure nicht tun. Das ist schwer, aber nicht unmöglich.

 

Vielleicht haben Sie Zusatzqualifikationen im Bereich Beauty und Wellness und können Make-up und Nagelbehandlungen mit anbieten. Oder Sie haben ein besonderes Händchen für Frisuren und können sich vielleicht auf Hochzeitsfrisuren oder Hochzeitsmakeup spezialisieren? Auf jeden Fall sollten Sie den Schwerpunkt Ihres Konzeptes auf das legen, was Sie am besten können. Sich aber beispielsweise nur auf Herren auszulegen, ist ein riskanteres Unterfangen. Immer noch sind es die Frauen, die gerne und öfter einen Friseur aufsuchen als Männer. Und auch hier kreativ zu sein ist schwierig, da sich Herrenhaarschnitte nicht sonderlich viel variieren und ausbauen lassen. Suchen Sie sich also das heraus was Ihnen besonders liegt und vermarkten Sie das auch so. Vorher sollten Sie allerdings eine gründliche Standortanalyse durchführen und zusehen, welche Angebote und Schwerpunkte auf den anderen Friseurläden liegen.

 

Kosten für die Existenzgründung als Friseur

Natürlich dürfen Sie auch nicht die Kostenfrage an Ihrem Projekt außer acht lassen. Sie müssen die Kaution, die Ladenmiete und die Inneneinrichtung berechnen. Je nach Größe des Ladens variieren diese Kalkulationen. Spezielle Friseurstühle und Spiegel alleine können relativ kostspielig sein und auch das Zubehör für Sie und die möglichen Mitarbeiten müssen einberechnet werden. Sie benötigen außerdem vor dem Start bereits einen gewissen Vorrat an Farben, Kuren und Shampoos. Auch die Wahl der Hersteller kann sich in Ihrem Konzept wiederspiegeln. Wenn Sie eher auf preiswerte Produkte Wert legen um günstigere Preise bei den Kunden anbieten zu können, oder ob Sie teurere hochwertigere Produkte verwenden wollen, bleibt natürlich Ihnen überlassen.

 

Die Wahl danach sollten Sie jedoch begründen können. Sie werden eine Kasse benötigen und wenn Sie sich die Buchhaltung nicht alleine zutrauen, auch einen Steuerberater. Rechnen Sie anfangs nicht mit Personalkosten, außer Ihr Konzept erfordert dies. Es ist immer besser zunächst alleine zu starten, dann ist man immerhin nicht für andere mit verantwortlich.

 

Bis Sie sicher sagen können, ob Sie die richtige Wahl an Standort und Konzept gefunden haben, sollten Sie sich alleine oder zu 2 durchbeißen.

 

Kundengewinnung als Voraussetzung um selbstständig als Friseur zu werden

Jeder Friseurladen lebt von seinen Kunden. Von daher ist es nicht verwunderlich, dass auch darauf das Hauptaugenmerk gelegt werden muss. Seien Sie sich im vornherein klar darüber, wie Sie Ihre Kunden gewinnen und binden wollen? Selbstverständlich sollte eine freundliche Behandlung sein, den Kunden als König behandeln und immer zuvorkommend und nach den Wünschen der Kunden agieren.

 

Aber auch andere Faktoren spielen bei der Kundenbindung eine große Rolle. Wenn Sie an einem offensichtlichen Standort mit viel Laufkundschaft eröffnet haben, ist eine durchdachte und ansprechende Profihomepage nicht zwingend erforderlich. Natürlich wäre es sinnvoll dies mit der Zeit dennoch anzulegen, wichtiger jedoch ist das äußere Erscheinungsbild Ihres Saloons. Friseurladenbesitzer müssen daher oft auf Dekorationskünstler sein und etwas Geschick in Sachen Marketing haben. Flyer und Visitenkarten sind in einem Friseurladen unabdingbar. Der Kunde sollte immer etwas in die Hand bekommen worauf er zurück greifen kann.

 

Der erste Eindruck zählt

Wichtig ist auf jeden Fall auch die Sauberkeit in Ihrem Salon. Der erste Eindruck beim Betreten des Ladens zählt. Sauberkeit sollte also in jedem Saloon groß geschrieben werden. Keine Haare auf dem Fußboden, keine verschmierten Waschbecken oder Handtücher und auch kein herumliegendes Werkzeug. Für ein angenehmes Ambiente können Sie mithilfe von gemütlichem Licht, Jahreszeiten abhängiger Dekoration und gemütlichen Accessoires sorgen.

 

Der erste Eindruck hängt nicht zuletzt auch von Ihnen selbst ab. Wie zuvorkommend sind Sie beim an, - und auskleiden, beim Platz zuweisen? Können Sie die Wartezeiten mit Kaffee oder kalten Getränken angenehmer gestalten und haben Sie aktuelle Zeitschriften zur Verfügung liegen?

 

Achten Sie unbedingt auf Kleinigkeiten, denn Ihre Kunden werden das auch tun! Nur Kunden, welche sich von Anfang an bei Ihnen wohl fühlen kommen auch ein zweites Mal. Hören Sie sich die Wünsche Ihrer Kunden genau an und beraten Sie diese im Anschluss professionell und stets freundlich. Das fällt vielen nach einem langen und harten Arbeitstag schwer, dennoch ist es unbedingt von Nöten.

 

Modern und Zeitgemäß präsentieren

Das Problem vieler Saloons ist nicht nur eine veraltete Einrichtung, sondern auch das Angebot und gar die Techniken sind oft veraltet und nicht mehr zeitgemäß. Daher ist es ratsam, wenn Sie sich selbstständig als Friseur machen wollen, ständig und regelmäßig auf Schulungen und Fortbildungen zu gehen um sich ständig weiter zu entwickeln. Nur dann können Sie auch junge Menschen, welche Wert auf moderne Schnitte und Farben legen, gerecht werden. Auch Ihre Einrichtung sollte dementsprechend ausgetauscht werden. Kaputtes Inventar ist zwar ärgerlich, sollte aber ausgetauscht werden. Ebenso Bilder an der Wand, welche veraltete Frisuren anpreisen.

 

Informieren Sie sich über die aktuellen Trends und Modeerscheinungen und überlegen Sie, wie Sie sich damit identifizieren können. Als Friseur/in müssen Sie kreativ sein und danach handeln. Es nutzt nichts auf alten Gewohnheiten festzuhalten, wenn es längst nicht mehr den Wünschen der Kunden entspricht.

 

Ohne Gewerbeanmeldung keine Existenzgründung als Friseur

Natürlich benötigen Sie auch hier eine Gewerbeanmeldung, beziehungsweise müssen Sie einen Gewerbeschein beantragen um überhaupt eröffnen zu dürfen. Ansonsten dürfen Sie Ihre Tätigkeit nicht ausüben. Beantragen Sie diesen also bald und noch vor der Eröffnung in Ihrer zuständigen Stadt. Rechnen Sie auch hier die benötigten Kosten mit ein und auch etwaige Zusatzkosten können anfallen, sollten weitere Dokumente erforderlich sein.

 

Kostenkalkulation mit einem Friseursaloon

Die Gewinnkalkulation ist in diesem Bereich besonders schwierig, denn Sie werden nie zu 100 Prozent richtig liegen, was die Kundengewinnung anbelangt. Es kann Ihnen durchaus passieren, dass Ihr Konzept in Ihrer Region überhaupt nicht ankommt oder Sie einfach nicht von anderen Friseurläden konkurrieren können. Egal wie gut Ihr Konzept zu sein scheint, Sie tragen immer ein Risiko und müssen Niederschläge mit einberechnen.

 

Mit einem guten Konzept und den richtigen Marketingstrategien dürfte dies jedoch kein Problem werden. Auch das benötigte Startkapital sollte sinnvoll eingesetzt werden und das eher in Qualität als in Quantität. Ihr Ziel sollten Stammkunden sein, in einer Großstadt werden es wohl eher Laufkunden werden. Dennoch müssen auch Sie sich einen guten Namen machen. Einen Namen, der gerne weiterempfohlen wird.

 

Die richtige Namensfindung

Wenn Sie sich selbstständig als Frisör machen möchten, müssen Sie natürlich auch an Ihren Namen denken und einen ansprechenden Namen finden. Das ist gar nicht so leicht, immerhin müssen Sie auch beachten, dass Sie keinen Namen verwenden, welcher bereits geschützt worden ist.

Beachten Sie, dass viele Namen, welche mit "Hair" "Cut" oder "Style" kombiniert worden sind, bereits vergeben sind und Sie sich daher eine einfallsreichere Namensgebung ausdenken müssen. Lassen Sie ein Logo entwerfen, welches Sie auf Ihrer Homepage, Ihren Visitenkarten und am Eingang identisch präsentieren können. Dies zeugt von einem durchdachten, einheitlichen Konzept und Professionalität.

 

Selbstständig als Friseur ohne Risiko

Natürlich ist es verständlich, wenn Sie kein allzu großes Risiko gehen möchten, wenn Sie sich als Friseur selbstständig machen möchten. Auch wenn Sie große Pläne haben, sollten Sie erst einmal auf Nummer sicher gehen, eventuell klein anfangen. Gerade wenn Sie nicht allzu viel Absicherung und Kapital zur Verfügung haben, müssen Sie etwas mehr Geduld mitbringen, ehe Sie sich einen guten Ruf hergestellt haben. So können Sie beispielsweise zunächst einen kleinen Laden mieten oder in ein bereits bestehendes Konzept einsteigen und dieses gemeinsam mit einem Partner ausbauen.

 

Sie planen eine Kette mit Ihrem Namen, wollen viele Läden führen? Sie sollten einen Standort erfolgreich leiten und das über einen längeren Zeitraum über. Wenn Sie eine ordentliche Anzahl an Stammkunden dauerhaft vorzuweisen haben und sich Mitarbeiter lohnenswert leisten können, können Sie mit weiteren Läden planen. Außerdem haben Sie auch die Möglichkeit sich erst einmal einen Stuhl in einem Laden zu mieten. So können Sie zwar nur in einem bereits bestehenden Friseurladen arbeiten, sind aber dennoch selbstständig.

 

Dies können Sie dann zunächst auch als freiberufliche Tätigkeit ausüben ohne das Risiko zu tragen, nicht genügend zu erwirtschaften um einen Laden zahlen zu können.

 

Verdienst bei einem eigenen Friseursaloon?

Friseure verdienen heutzutage nicht viel Geld, genau wie alle anderen Dienstleistungsberufe. Viele bezeichnen die Arbeit als Friseur sogar als ein relativ undankbares Gewerbe. Hohe Ansprüche der Kunden, wenig Geld, anstrengendes und langes stehen und wenig Pause. So beschreiben Friseure ihren Alltag. Dennoch sind Friseure heutzutage richtige Künstler, einige von Ihnen beherrschen ihr Handwerk mehr als nur gut. Solchen ist zu raten, sich selbstständig zu machen, denn mit einem eigenen Laden und Konzept, lassen sich Vorstellungen und kreative Ideen viel besser verwirklichen.

 

Je besser Sie sind, desto mehr können Sie für Ihre Arbeit verlangen. Denken Sie nur an solche Friseurmeister, welche mittlerweile als Star-Friseure bezeichnet und gefeiert werden. Längst also kein undankbares Business mehr, sondern der Anfang einer wirklichen, lohnenswerten Existenz.

 

Fazit:

Wenn Sie bedenken, dass Sie bei der Eröffnung eines eigenen Friseurladens, sowohl vorher als auch während dessen, viel Eigeninitiative und Durchhaltevermögen mitbringen müssen, müssen Sie den Nutzen und Sinn für eine Selbstständigkeit genau abwägen. Sie benötigen kein kleines Startkapital und tragen stets die Verantwortung für Ladenmiete, Nebenkosten, Mitarbeiter und ein sich ständig wandelndes Konzept.

 

Sie müssen bereit sein, sich auf Neuerungen einzulassen, sich ständig weiter bilden und immer mit der Zeit gehen. Modisch dürfen Sie den aktuellen Trends nie hinterher hängen. Ideal wäre ein Meisterbrief, falls Sie Ihren Betrieb später auch als Ausbildungsbetrieb führen möchten und Auszubildende einstellen wollen.

 

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